Ausbildungs-FAQ
F A Q
Die Abkürzung FAQ bedeutet "frequently asked questions" ("häufig gestellte Fragen"). Mit diesen Ausführungen sollen zum Thema Fragen geklärt werden, die einen besseren Einblick in die Aus- und Weiterbildung innerhalb unserer (und auch anderer) Feuerwehr(en) gewähren sollen.
Sollten in diesem FAQ nicht alle Ihre Fragen geklärt sein, können Sie gerne mit uns in Kontakt treten.
Was sind die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in der FF Schnakenbek?
Das Mindestalter beträgt 16 Jahre. Für einen Einsatz als Atemschutzgeräteträger ist eine gewisse körperliche Fitness erforderlich.
Gibt es Möglichkeiten, der FF Schnakenbek auch unter 16 Jahren beizutreten?
Nein, allerdings können Interessierte auf den Übungen zuschauen, um einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr zu erhalten. Wer schon im jüngeren Alter aktiv den Feuerwehrdienst leisten möchte, hat die Möglichkeit, der Jugendfeuerwehr Lauenburg beizutreten. Nach Vollendung des 16. Lebensjahres erfolgt dann der Übergang in die FF Schnakenbek. Unter der Voraussetzung, daß der Wohnsitz in Schnakenbek ist, werden sämtliche finanzielle Aufwendungen in der JF Lauenburg von unserer Wehr übernommen.
Ist der Dienst in der Feuerwehr reine Männersache?
Ganz klar: Nein! Weibliche Kameradinnen sind ebenso herzlich willkommen wie die männlichen Kollegen. Seit 2003 haben wir die erste (und leider bisher einzige) Feuerwehrfrau in unserer Wehr.
Wie sieht der Ausbildungs-Ablauf aus?
Das erste Jahr ist das Anwärter-Jahr. In dieser Zeit sind 70 Ausbildungsstunden zu entrichten, gemeinsam mit Kameraden anderer Wehren des Amtes Lütau. Die Teilnahme an unseren Übungsdiensten sollte auch möglichst häufig erfolgen. Nach erfolgreich absolviertem Anwärterjahr wird auf der Jahreshauptversammlung die Zugehörigkeit als aktiver Feuerwehrmann/-frau abgestimmt. Danach werden noch diverse Lehrgänge in Elmenhorst fällig (Truppführer- und technische Lehrgänge wie Funk, Atemschutz, ...)
Ab wann kann an Einsätzen teilgenommen werden?
Von Anfang an. Auch Anwärter werden zu Einsätzen mitgenommen. Der Kamerad/die Kameradin (gilt für ALLE) muß bei einem Einsatzalarm selber entscheiden, ob er diesem gewachsen ist. Wenn z. B. der Kamerad gesundheitlich angeschlagen oder sonstigen Streß ausgesetzt ist, sollte er beim Ertönen der Sirene lieber zu Hause bleiben, da er/sie u. U. sich selber oder noch andere gefährdet
Sind Einsätze gefährlich?
Jeder Einsatz birgt ein gewisses Restrisiko. Daher ist es notwendig, an Übungen immer wieder teilzunehmen und an Lehrgängen fortzubilden, um mit dem technischen Gerät vertraut zu werden/zu bleiben. Ebenso spielt die Kameradschaft eine große Rolle, denn Einsätze können nur in einem gut zu funktionierendem Team bewältigt werden. "Einzelkämpfer" sind nicht erwünscht....
Und falls doch etwas passieren sollte?
Zuerst bleibt zu erwähnen, dass der beste Eigenschutz dadurch aufgebaut werden kann, wenn der Kamerad/die Kameradin an möglichst allen Übungen sowie an der jährlich einmal stattfindenen Sicherheitsbelehrung immer wieder aktiv teilnimmt. Nur der sichere Umgang mit dem Gerät und dem Bewusstsein der Gefahren minimiert das Risiko gen null eines Einsatz-Unfalls... Und falls doch einmal viele unglückliche Umstände aufeinandertreffen und eine Verletzung im Feuerwehrdienst nach sich zieht, ist jede(r) Feuerwehrmann/-frau durch die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse so gut abgesichert, dass es für den Einzelnen zu keiner privaten finanziellen Einschränkungen kommen wird. Weitere Infos erhalten Sie von unserem Sicherheitsbeauftragten sowie online unter http://www.fuk-nord.de.



