Feuer mittel - Glüsing, Feuer beim Schießstand
Um 19:49 Uhr wurden die Wehren Schnakenbek und Krüzen alarmiert. Im Glüsinger Grund war eine größere Rauchentwicklung beim Schießstand gemeldet worden.
Bereits auf der Anfahrt konnten wir Einsatzkräfte Flammen zwischen den Bäumen lodern sehen. Aufgrund der im Wald liegenden Örtlichkeit wurde umgehend die Feuerwehr Lauenburg zur Unterstützung angefordert.
Nach erster Erkundung durch den Fahrzeugführer konnte festgestellt werden, dass der Kugelfang des Schießstandes in vollem Ausmaß brannte. Meterhoch schlugen die Flammen empor, große Hitzestrahlung ließ angrenzende Bäume verkohlen. Um die Löscharbeiten sofort beginnen zu können, bereiteten wir mit zwei C-Rohren einen Angriff vor. Somit konnte sofort beim Eintreffen des ersten wasserführenden Fahrzeuges die Brandbekämpfung aufgenommen werden.
Binnen kürzester Zeit waren die Kräfte aus Lauenburg vor Ort und versorgten im Pendelverkehr die Einsatzstelle mit Löschwasser. Vom rückwärtigen Bereich des Brandobjektes nahm die Feuerwehr Lauenburg eine Brandbekämpfung mit einem C-Rohr, gespeist vom TLF, vor. Unter Atemschutz wurden Dachplatten entfernt, um an die Glutnester zu gelangen. Der ca. 10 x 3m große Schießstand brannte völlig aus. Über mehrere Stunden zog sich der Einsatz hin, was auch den Aufbau von Flutlichtstrahlern erforderlich machte.
Schließlich konnte nach dem Einsatz der Wärmebildkamera Entwarnung gegeben werden: „Feuer Aus“. Die Kräfte rückten wieder ein und rüsteten ihre Fahrzeuge wieder auf.
Ob es einen Zusammenhang mit der in der Nacht abgebrannten Strohmiete in Krüzen gibt, ist noch unklar. Die Polizei setzte einen Hund zur Spurensicherung ein und hat die Ermittlungen aufgenommen.
Bild zur Meldung: 22.08.2015 Glüsing, brennt Schießstand
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Feuer mittel - Glüsing, Feuer beim Schießstand (22.08.2015)
Um 19:49 Uhr wurden die Wehren Schnakenbek und Krüzen alarmiert. Im Glüsinger Grund war eine größere Rauchentwicklung beim Schießstand gemeldet worden.
Bereits auf der Anfahrt konnten wir Einsatzkräfte Flammen zwischen den Bäumen lodern sehen. Aufgrund der im Wald liegenden Örtlichkeit wurde umgehend die Feuerwehr Lauenburg zur Unterstützung angefordert.
Fotos: Sebastian Porthun






