Berichte 2025
Gerhard Bielenberg zum neuen Amtswehrführer gewählt
26.09.2025
Am 26.09.2025 war es endlich soweit, nach 6 Jahren Amtszeit, stand die Wahl zum Amtswehrführer an.
Der Amtswehrführer wird durch eine Delegiertenversammlung gewählt, die aus den Delegierten der freiwilligen Feuerwehren des Amtes Lütau besteht. Für jeweils zehn aktive Mitglieder wird ein Delegierter entsandt, dazu noch der jeweilige Gemeindewehrführer.
Schnakenbek mit der derzeit größten Anzahl an aktiven Mitgliedern im Amt Lütau stellte 5 Delegierte. Insgesamt nahmen 38 Delegierte an der Wahl teil.
Als Wahlvorschlag wurde der bisherige stellv. Amtswehrführer Gerhard Bielenberg vorgeschlagen, ein Kamerad aus unser Schnakenbeker Feuerwehr.
Dieses war der einzige Wahlvorschlag.
Gerhard stelle sich zur Wahl und wurde im ersten Wahlgang gewählt. Damit löste er den bisherigen Amtswehrführer Thomas Netz ab, der nach 18 Jahren Dienstzeit das Amt abgab.
Die Vereidigung zum neuen Amtswehrführer wird Anfang Dezember stattfinden, so dass Gerhard Bielenbergs offizielle Amtszeit am 01.01.2026 beginnen kann.
Auf diesem Wege gratulieren wir unserem Gerdi nochmal herzlichst zur gewonnen Wahl und freuen und auf eine gute Zusammenarbeit.
Da Gerhard die Stelle als stellv. Amtswehrführer besetzte, wird nun in Nachgang am 12.11.2025 ein neuer stellv. Amtswehrführer gewählt.
Ausbildungs- und Übungsfahrt in Juliusburg
20.09.2025
Die Feuerwehr Juliusburg richtete in diesem Jahr die Ausbildungs- und Übungsfahrt des Amtes Lütau aus. Am Samstagmorgen startete unsere Staffel mit dem HLF gegen 08:00 Uhr nach Juliusburg, um mit allen Teilnehmern und Stationsbetreuern gemeinsam zu frühstücken. Insgesamt nahmen zehn Feuerwehren teil, darunter auch die Feuerwehr Lauenburg und die Jugendfeuerwehr Lauenburg.
Nach dem Frühstück gab es eine kurze Einweisung in den Tagesablauf. Anschließend konnte sich jedes teilnehmende Fahrzeug Verpflegung für unterwegs mitnehmen, ehe es zu den insgesamt zehn Stationen ging.
Bei der Ausbildungs- und Übungsfahrt wurden an verschiedenen Stationen verschiedene Themen aus dem Bereich Feuerwehr behandelt. An der einen oder anderen Station kam auch der Spaß nicht zu kurz.

Wir starteten in Schnakenbek. Hier wartete ein uns vertrautes Gerät mit einer besonderen Aufgabe auf uns. Wir sollten ein Stück Heizungsrohr mit der Rettungsschere abschneiden. Die Vorgabe betrug 12 cm. Wir haben jedoch nur 9 cm abgeschnitten. Im zweiten Versuch sollten 120 g abgeschnitten werden. Auch hier lagen wir darüber. Nebenbei wurde auf die persönliche Schutzausrüstung, die Unfallverhütungsvorschriften und die Befehlsgebung des Gruppenführers geachtet.
In Krukow steuerten wir Station 2 an. Hier fand ein theoretischer und praktischer Unterricht des Rettungsdienstes (HLR) zu den Themen Schlaganfall, Druckverband und Abbinden von Extremitäten statt.
In Juliusburg warteten drei Stationen auf uns. Im Feuerwehrgerätehaus hatte die Firma „Feuerwehr-Türöffnung” ihre Türen und Fenster in der Fahrzeughalle aufgebaut. An mehreren kleinen Stationen wurden wir zum Thema Tür- und Fensteröffnung geschult. Hier kamen Materialien und Techniken zum Einsatz, die wir nicht auf dem HLF mitführen. Es war eine lehrreiche Station, um über den Tellerrand zu blicken.
Die erste Spaß-Station befand sich auf einem Bauernhof. Hier mussten kleine Wasserbälle mithilfe von Schwimmnudeln innerhalb einer vorgegebenen Zeit von vier Kameraden ins Ziel gebracht werden. Die Wasserbälle durften nur mit den Schwimmnudeln transportiert und übergeben werden. Jeder Kamerad hatte einen Kreis als Aufenthaltsfläche auf dem Hallenboden aufgemalt bekommen, den er nicht verlassen durfte.
Die dritte und letzte Station in Juliusburg war sehr anspruchsvoll. Hier musste ein Parcours mit der Schleifkorbtrage absolviert werden. Eine Kameradin unserer Staffel wurde als leichteste Person in der Schleifkorbtrage über, unter und durch ein Baugerüst sowie eine Slalomstrecke transportiert. Für die Berührung von Baugerüst, Boden oder Slalomstangen gab es Punktabzüge. Wir bekamen einen Punkt abgezogen, als wir das Baugerüst einmal berührten. Es war hier mit dem heißen Draht vergleichbar. Mit unserer Zeit markierten wir die Bestzeit an diesem Tag.
Gegen Mittag gab es Bratwurst im Brötchen. Dazu gab es einen gemischten Salat. Das war zur Stärkung. Denn danach kam der Nachmittagsblock.
Danach ging es nach Wangelau. Dort musste ein Löschangriff mit einer Staffel nach FWDV3 auf Eimer durchgeführt werden. Dabei wurde auf die Einteilung der Gruppe, die Befehlsgebung und die Ausführung der Tätigkeiten geachtet.
Nach einer längeren Überfahrt ans andere Ende des Amtes Lütau ging es in Dalldorf erneut um den Spaß. Hier musste ein Slalomparcours mit zwei A-Sauglängen absolviert werden. Die Schwierigkeit bestand darin, dass sich auf zwei Verkehrsleitkegeln Tennisbälle befanden. Wir kamen mit einem Absturz eines Tennisballs und einem Fehlerpunkt davon.
In Basedow standen für den Angriffs- und den Wassertrupp die Knoten auf dem Programm. Der Maschinist und der Gruppenführer mussten einen schriftlichen Test absolvieren.
Bei der Feuerwehr Buchhorst wurde es dann noch einmal spaßig. Ein 15 m langer C-Schlauch war als Schnecke geformt und mit Markierungen im Abstand von einem Meter versehen. Hier galt es, einen Tennisball mit zwei 0,3-l-Bechern und insgesamt 10 l Wasser so weit wie möglich in die Schnecke zu befördern. Wir haben das Ziel mit knapp 5 l Wasser erreicht. Auch hier wurde auf die Befehlsgebung, Einteilung und Ausführung geachtet.
Die letzte Station in Lanze hatte es erneut in sich. Die Aufgabe bestand darin, einen Bierzelttisch mithilfe von Hebekissen so weit wie möglich anzuheben. Beim Einsatz der beiden Hebekissen wurde ständig mit Palettenholz untergefüttert, damit der Tisch nicht umfallen oder herunterfallen konnte. Ebenso musste ein Unterbau für die Hebekissen gemacht werden, um in die Höhe zu kommen. Hierfür hatten wir 15 Minuten Zeit. Kurz vor Ablauf der Zeit schwankte der Tisch plötzlich stark nach links. Ein kurzer Schreckmoment für uns, aber die Höhe blieb erhalten und der Tisch ist nicht umgefallen. So erreichten wir eine Höhe von 68 cm, knapp unter der Tageshöchstmarke.
Nachdem alle teilnehmenden Feuerwehren wieder in Juliusburg eingetroffen waren, wurde es spannend. Wer belegte welchen Platz? Wer gewinnt dieses Jahr?
Die Feuerwehr Schnakenbek erreichte den zweiten Platz hinter der Feuerwehr Wangelau und vor der Feuerwehr Buchhorst.
Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Juliusburg für die Ausrichtung und Ausarbeitung der diesjährigen Ausbildungs- und Übungsfahrt. Auch wenn es ein langer Tag war, hat es uns sehr viel Spaß gemacht. Besonders einfallsreich waren die Tischfahnen anstelle von Pokalen und Urkunden. Das kam sehr gut an.
Anwärterabschlussprüfung in Dalldorf
26.07.2025
Heute konnten alle drei unserer diesjährigen Anwärter ihre Prüfung in der Truppmannausbildung Teil 1 ablegen. Sie haben lange auf diesen Tag hingefiebert und viele Ausbildungstermine auf Amtsebene absolviert.
Insgesamt nahmen heute sechs Kameradinnen und Kameraden aus dem Amt Lütau an der Abschlussprüfung des diesjährigen Anwärterjahrgangs teil. Unter den Augen der geladenen Gäste – bestehend aus der Amtswehrführung, den Wehrführungen des Amtes Lütau, Amtsvorsteher Gerd Lüttge und den Bürgermeistern – wurde in der praktischen Prüfung zunächst ein Löschangriff aufgebaut und anschließend der Einsatz der 4-teiligen Steckleiter demonstriert.
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Nach der praktischen Prüfung hatten die Anwärter eine kurze Erfrischungs- und Verschnaufpause, bevor es mit der theoretischen Prüfung weiterging.
Im theoretischen Teil wurden Fragen zu den vielen Ausbildungsinhalten der vergangenen Wochen und Monate gestellt. Im Anschluss mussten alle, die mit ihrer theoretischen Prüfung fertig waren, noch einen Knoten legen und stechen.
Alle sechs Anwärterinnen und Anwärter haben ihre Prüfung bestanden und dürfen ab sofort zu Einsätzen mitfahren. Damit ist der Grundstein für eine hoffentlich lange Feuerwehrlaufbahn gelegt.
Wir gratulieren allen Anwärterinnen und Anwärtern zur bestandenen Prüfung.
Jahreshauptversammlung der FF Schnakenbek
17.01.2025
Am Freitag, den 17.01.2025, war es soweit. Christoph Lippert eröffnete als neuer Wehrführer die Jahreshauptversammlung der FF Schnakenbek.
Zuerst begrüßte er die Kameraden, den Bürgermeister Andre Lipaj, unseren Kreiswehrführer Sven Stonies, unseren Amtswehrführer Thomas Netz und natürlich unseren Ehrenwehrfüher Uwe Lindh und die Ehrenabteilung.
Danach stärkten sich alle bei einem leckeren Grünkohlessen, bevor die eigentliche Versammlung endlich startete.
In seinem Jahresbericht erwähnte der Wehrführer mehrmals, wie sich das HLF bei den insgesamt 14 Einsätzen bewährt hat und dass man mit wenig Man Power sehr viel mit diesem Fahrzeug erreichen kann.
Er dankte dem Bürgermeister für die sehr gute Zusammenarbeit und dafür, dass die neue Lagerhalle für die FF im März endlich übergeben werden konnte.
Besonders stolz war er auf die 8 Anwärter, 3 Kameradinnen und 5 Kameraden, die erfolgreich ihre Anwärterausbildung
bestanden haben und die von der Versammlung als Feuerwehrfrau und Feuerwehrmann aufgenommen wurden. Der Wehrführer betonte, dass dieses erst ein kleiner Schritt und noch ein langer Weg sein wird, bevor sie alle Einsatzgrundsätze beherrschen und die komplette Beladung des HLF20 kennen und bedienen können.
Basti Fey dankte er für die Zeit und Energie, die er in das neue Schaufenster der Freiwilligen Feuerwehr gesteckt hat. Dieses ist echter Blickfang geworden.
Nun kam der Wehrführer zu unseren Minis, den Schnakenbeker Löschlöwen, die in diesem Jahr ihr 5-jähriges Bestehen feiern.
Der Kreiswehrführer Sven Stonies bedankte sich für die Einladung und berichtete davon, dass der Lehrgangsstau bei der Ausbildung in Elmenhorst überprüft wurde und hierbei keine Auffälligkeiten erkannt werden konnten. Er bedankte sich für das Engagement jedes einzelnen und für die Zeit, die in die Feuerwehr investiert wird.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Gründung eines Fördervereines. Nach einer ausführlichen Vorstellung von Malte Pignol, der sich auch bereit erklärte, für die ersten Jahre den Vorsitz zu übernehmen, waren fast alle Kameraden von der Idee begeistert und auch bereit, diesen zu unterstützen.
Zum Ende gab es noch einige Ehrungen und Beförderungen.
Beförderung Oberfeuerwehrfrau
- Magdalena Fechner
Beförderung Oberfeuerwehrmann
- Bastian Rubbert
- Roman Jakobi
Beförderung zum Oberlöschmeister
- Sebastian Fey
Das Brandschutzehrenabzeichen in Silber für 25 Jahre erhielt
- Oliver Lange
Das Brandschutzehrenabzeichen in Gold für 40 Jahre erhielt
- Hartmut Dieterich
Heinz-Dieter Pehmöller und Hermann Mügge sind seit 65 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr tätig. Da es hierfür keine offizielle Ehrung gibt, bekamen die beiden als Anerkennung einen Frühstücksgutschein für ein sehr schönes Cafe an der Elbe in der Lauenburger Altstadt.






